Wie man die Daten des Digital Product Passport in Dokumente umwandelt
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Mit Inkrafttreten der Anforderungen des Digital Product Passport sind Produktdaten nicht mehr nur operativ, sie werden reguliert.
Die Dokumentation muss diese Daten konsistent widerspiegeln, und Aktualisierungen müssen auf allen Ausgaben nachverfolgbar sein. Unternehmen, die weiterhin auf manuelle Dokumentenerstellung setzen, werden Schwierigkeiten haben, Schritt zu halten.
Das Problem liegt nicht bei InDesign, sondern im Fehlen einer Dokumentenautomatisierungsebene zwischen Produktdaten und Endergebnis.
Was ist der Digital Product Passport?
Der Digital Product Passport ist ein neuer EU-Rahmen, der Unternehmen verpflichtet, detaillierte Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus zu erfassen, zu strukturieren und zu teilen.
Dazu gehören:
- Materialien und Zusammensetzung
- Umweltauswirkungen
- Zertifizierungen und Compliance
- Reparierbarkeit und Lebenszyklusinformationen
Die Daten werden typischerweise in strukturierten Systemen (PIM, ERP, PLM) gespeichert und über QR-Codes oder digitale Schnittstellen zugänglich gemacht.
Während der Digital Product Passport definiert, wie Daten strukturiert und zugänglich sind, legt er nicht fest, wie diese Daten in Dokumenten nutzbar gemacht werden, wie Datenblätter, Kataloge, Preislisten oder technische Spezifikationen. Genau hier setzt Pagination an.
Wie sieht ein DPP-Dokumentations-Workflow aus?
Ein skalierbarer Digital Product Passport-Dokumentations-Workflow ist in drei Ebenen strukturiert.
Die meisten Unternehmen investieren stark in die ersten beiden. Die dritte Ebene ist meist die, in der die Lücke entsteht.
| Ebene | Funktion | Beteiligte Systeme | Status in den meisten Unternehmen |
|---|---|---|---|
| Datenebene | Speichert und pflegt Produktdaten: Materialien, Zertifizierungen, Compliance-Attribute, Beschreibungen, Preise | PIM, ERP, PLM | Gut verstanden, aktiv verwaltet |
| DPP-Ebene | Strukturiert Daten für regulatorische Compliance, macht sie nachvollziehbar und zugänglich über QR-Codes oder digitale Schnittstellen | DPP-Plattformen, Compliance-Tools | Wird zunehmend eingesetzt |
| Dokumentebene | Transformiert strukturierte Daten in die Ausgaben, die Kunden sehen: Datenblätter, Kataloge, Preislisten, technische Dokumente | Pagination | Unterinvestiert, oft manuell |
Die Datenebene ist die einzige Quelle der Wahrheit. Die DPP-Ebene sorgt für Compliance. Pagination übernimmt ab hier und erstellt alle Dokumente, die Ihre Kunden, Händler und Aufsichtsbehörden benötigen.
Was ändert sich tatsächlich mit einer DPP-Dokumentebene?
Die Einführung von Pagination als Dokumentenautomatisierungsebene verändert, wie Ihr Unternehmen auf Updates, Vorschriften und Marktanforderungen reagiert.
| Manueller Workflow | Mit Pagination | |
|---|---|---|
| Auslöser | Produktmanager bemerkt eine Änderung | Datenaktualisierung im PIM löst die Dokumentenerstellung aus |
| Dokumentenerstellung | Layout wird manuell in InDesign neu erstellt | Vorlage zieht die Daten automatisch |
| Mehrsprachigkeit | Separate Datei pro Sprache, individuell gepflegt | Alle Sprachversionen werden aus einer einzigen Datenquelle erzeugt |
| Aktualisierungszeit | Tage bis Wochen | Minuten |
| Konsistenz | Hängt davon ab, wer es gemacht hat und wann | Jedes Dokument spiegelt die gleichen Daten wider, jedes Mal |
| Compliance-Risiko | Hoch: Dokumente können hinter Datenänderungen zurückbleiben | Gering: Dokumente und Daten bleiben synchron |
Bei der Verwaltung von Tausenden von SKUs in mehreren Märkten sind manuelle Workflows nicht nur ineffizient. Sie stellen ein Compliance-Risiko dar.
Vom Digital Product Passport zu PDFs automatisch
Ein skalierbarer Workflow verbindet strukturierte Produktdaten direkt mit der Dokumentenerstellung:
PIM / ERP → strukturierte DPP-Daten → Dokumentenautomatisierung → InDesign + PDF-Ausgaben
Mit diesem Ansatz:
- erstellen Sie automatisch Dokumente aus Digital Product Passport-Daten;
- jede Ausgabe spiegelt die aktuellsten konformen Informationen wider;
- Aktualisierungen werden automatisch auf alle Dokumente übertragen;
- mehrsprachige und multi-market Versionen werden zentral verwaltet.
Das ist Digital Product Passport Document Automation in der Praxis.
Bereit, Ihren DPP-Dokumentations-Workflow zu automatisieren?
Wenn Sie sich auf den Digital Product Passport vorbereiten, lautet die entscheidende Frage nicht nur „Wo speichern wir unsere Daten?“, sondern „Wie wandeln wir diese Daten großflächig in Dokumente um?“
Pagination verbindet sich mit Ihren vorhandenen Datenquellen: PIM, ERP oder Excel, und automatisiert die Dokumentenebene, ohne etwas in Ihrem Stack zu ersetzen. Sie können es auch in Ihren bestehenden Workflow über die Pagination API integrieren.
Ein kurzes Gespräch reicht in der Regel aus, um zu verstehen, ob dieser Ansatz zu Ihrer Organisation passt.
Häufig gestellte Fragen
1) Kann Pagination Dokumente direkt aus DPP-Daten erstellen?
Ja. Solange die Daten strukturiert und zugänglich sind, wandelt Pagination sie in produktionsfertige Dokumente um: PDF, InDesign-Dateien oder beides.
2) Ersetzt Pagination ein PIM oder eine DPP-Plattform?
Nein. Pagination arbeitet nachgelagert. Sie zieht Daten aus Ihren bestehenden Systemen und erstellt Dokumente. Sie ergänzt Ihren PIM- und DPP-Stack, ohne Teile davon zu ersetzen.
3) Welche Ausgabeformate unterstützt Pagination?
Druckfertige PDFs und native InDesign-Dateien (.indd). Sie behalten die volle Kontrolle über das Layout in InDesign; Pagination automatisiert die Daten, nicht das Design.
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Die Veröffentlichung eines Produktkatalogs oder einer Preisliste ist eine Herausforderung, die selbst die besten Marketingteams belastet.
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