Wie man eine Preisliste erstellt

Wichtige Tipps zur Erstellung einer Preisliste

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Die Erstellung einer Preisliste spielt bei Vertriebsunternehmen eine zentrale Rolle, da Preislisten ein wichtiges Mittel zur Produktpräsentation auf dem heutigen Markt sind. Im Folgenden möchten wir die wichtigsten Punkte durchgehen, die bei der Erstellung einer Preisliste beachtet werden sollten.

1. Katalog vs. Preisliste
2. Verwendungszwecke einer Preisliste
3. Ein flexibles Instrument
4. Digitale Form oder Papierform?
5. Was gehört in eine Preisliste?
6. Wesentliche Schritte bei der Erstellung einer Preisliste
7. Manuelle vs. automatische Erstellung
8. Preislisten mit Pagination erstellen

Katalog vs. Preisliste

Die Unterschiede zwischen einer Preisliste und einem Katalog sind nicht nur in der äußeren Darstellungsform zu finden. Der vorrangige Zweck einer Preisliste besteht darin, Produktdaten wie Preise, Mengen und Maße zu präsentieren und Angaben zum Verkauf eines Artikels zu machen (z. B. Informationen zum Unternehmen und zur Bestellung). Bei Preislisten geht es nicht um Werbung oder Markenbewusstsein, bei Produktkatalogen jedoch schon. Eine Preisliste dient zu 100 % dem Verkauf.

Verwendungszwecke einer Preisliste

Wie bereits erwähnt, dient eine Preisliste dem Verkauf. Sie wird sowohl kaufenden Kunden als auch potentiellen Kunden bereitgestellt, um ihnen das Sortiment eines Unternehmens zu zeigen. Dies ist jedoch nicht der einzige Zweck einer Preisliste. Eine Preisliste kann zudem für interne Zwecke verwendet werden, um die firmeneigenen Produkte zu katalogisieren, um Daten im Zusammenhang mit den Informationen und Preisen der einzelnen Artikel zu verarbeiten und um Informationen zu einem Produkt an die einzelnen Abteilungen, Vertreter und Händler eines Unternehmens weiterzuleiten.

Letztlich kann eine Preisliste ein wertvolles Integrationselement für die Multikanalstrategie eines Unternehmens sein. Sie kann beispielsweise als Ergänzung zu einem Produktkatalog fungieren.

Ein flexibles Instrument

Preislisten werden für gewöhnlich an ein Marktsegment angepasst, das ein Unternehmen oder eine Abteilung bedienen möchte. Preislisten können in verschiedenen Sprachen und für verschiedene Währungen verfasst werden. Sie können eine bestimmte Auswahl an Produkten oder alle verfügbaren Produkte enthalten. Und sie können in speziellen Fassungen für Werbeaktionen oder Saisonverkäufe produziert werden. Daher müssen Preislisten in erster Linie ein wesentliches Merkmal aufweisen: Sie müssen flexibel und aktualisierbar sein.

Digitale Form oder Papierform?

Bei der Erstellung einer Preisliste sollte man vorher überlegen, ob sie am Ende in digitaler Form oder Papierform vorliegen soll. Die Unterschiede können mitunter entscheidend sein. Eine digitale Preisliste hat einerseits die Vorteile, dass sie sich leicht verteilen lässt, kostengünstig zu produzieren ist und in eine Website eingebunden werden kann. Andererseits fehlen bei der digitalen Form die Vorteile der Papierform: die Benutzerfreundlichkeit, die bessere Lesbarkeit und insbesondere die engere Kundenbindung, die letztlich die Rentabilität und Wahrscheinlichkeit verbessert, dass der Produktkatalog zu einem späteren Zeitpunkt vom Kunden konsultiert wird. Die Papierform sollte in Erwägung gezogen werden, jedoch auch mit den Online-Tools des Unternehmens integriert werden. Dies lässt sich beispielsweise über QR-Codes lösen.

print catalogs

Was braucht man, um eine Preisliste zu erstellen?

Eine Preisliste besteht aus mehreren Teilen. Hier möchten wir die wichtigsten Teile betrachten, die für das Dokument an sich relevant sind:

  • Deckblatt und Rückseite
  • Daumenregister
  • Einleitungsseiten: Beschreibungen, Werbung
  • Kapiteltrennung
  • Produktliste: in alphabetischer Reihenfolge oder nach Code oder Kategorie sortiert
  • letzte Seiten: Informationen zum Unternehmen und zur Bestellung, Anmerkungen

Zur Darstellung der Produktinformationen spielen obige Elemente eine große Rolle. Im Folgenden finden Sie die Daten, die bei den Produkten selbst angegeben werden sollten:

  • Produktname
  • SKU
  • Beschreibung
  • Bild
  • Preis
  • zusätzliche Produktmerkmale (z. B. Farbe, Maße)

Wesentliche Schritte bei der Erstellung einer Preisliste

Folgende Schritte sollten Sie bei der Erstellung einer Produktliste durchgehen:

  1. Sammeln Sie alle Produktdaten und Produktbilder zusammen.
  2. Erstellen Sie ein Layout.
  3. Stellen Sie die Preisliste zusammen.

Produktdaten sammeln

Produktdaten befinden sich zumeist in einer Datenbank oder in der Geschäftssoftware des Unternehmens (z. B. SAP, Oracle, IBM AS400, Microsoft Dynamics, Sage, Infor, ePromis) oder gar in Excel-, SQL- oder XML-Dateien.

Layout erstellen

Das Layout ist die grafische Struktur für die gesamte Preisliste. Es bestimmt das Design des Dokuments. Während der Layout-Phase müssen Sie festlegen, in welcher Form die einzelnen Elemente angeordnet werden sollen. Sollten Sie Hilfe hierbei benötigen, können Sie bei einer Werbeagentur oder einem Grafikdesigner nachfragen. Sie können das Layout jedoch auch eigenständig erstellen, sofern Sie sich mit einer Grafik-Software wie InDesign auskennen.

Preisliste zusammenstellen

Im Laufe des Veröffentlichungsprozesses müssen die Produktdaten und Produktbilder in das grafische Layout der Preisliste eingefügt werden. Dieser Vorgang kann manuell erfolgen, d. h. die einzelnen Daten werden per Hand in das vorbereitete Layout kopiert. Es gibt jedoch auch automatische Lösungen, bei denen die Preisliste direkt über die Datendatei generiert wird. Im Folgenden wollen wir die Unterschiede der beiden Verfahren näher untersuchen.

Manuelle vs. automatische Erstellung

Wenn Sie eine Preisliste auf manuelle Weise erstellen, müssen Sie alle Produktdaten einzeln und nacheinander in das vorbereitete Layout einfügen. Hierbei können Sie Ihre bevorzugte Grafik-Software verwenden. (Die beste Wahl ist Adobe InDesign.) Diese Veröffentlichungsmethode hat jedoch mitunter schwerwiegende Nachteile. Sie kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und es werden einige Arbeitskräfte benötigt. Dies gilt vor allem für Preislisten mit mehreren tausend Produkten. Des Weiteren werden bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse der Grafik-Funktionen vorausgesetzt, um ein hochwertiges Ergebnis zu erzielen.

Aufgrund dieser Probleme hat sich in den letzten Jahren das automatische Veröffentlichungsverfahren immer mehr durchgesetzt. Dabei werden Unternehmensdaten automatisch zu einem fertigen Dokument verarbeitet. Die Daten müssen demnach nicht mehr manuell in das Layout eingefügt werden. Dieser Automatismus bringt eine große Zeit- und Kostenersparnis mit sich, befreit die Grafik- und Marketing-Abteilungen von langwierigen und mühsamen Aufgaben und erzielt präzise und korrekte Ergebnisse.

Preislisten mit Pagination erstellen

Pagination ist eine cloud-basierte Preislisten-Anwendung, über die Daten von einer beliebigen Geschäftssoftware (z. B. Excel, Access, SQL, Magento oder Prestashop) erfasst und automatisch zu einer Preisliste im PDF- und InDesign-Format erstellt werden. Die Preisliste kann immer auf dem neuesten Stand gehalten werden und bei Bedarf gedruckt und digital verbreitet werden. Diese Lösung zeichnet sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit und allgemeinen Vorteile der Cloud-Plattform aus, nämlich dass Dokumente immer und überall erstellt werden können.

Automatisierung der Preisliste?

Die Veröffentlichung eines Produktkatalogs oder einer Preisliste kann mitunter eine schwierige Aufgabe sein, die selbst den besten Marketing-Teams Schweißperlen auf die Stirn treibt.

Verwenden Sie Pagination, um in Sekundenschnelle schöne Dokumente zu erstellen, die sofort gedruckt oder über digitale Kanäle veröffentlicht werden können.

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