Branche: Chemische Industrie — Wasseraufbereitung | Gegründet: 1986 | Unternehmensgröße: 51-200 Mitarbeitende | Hauptsitz: Camden, New Jersey, USA
Herausforderung: Hunderte mehrseitige Produktdatenblätter über fünf Produktfamilien hinweg, von Hand aktuell gehalten, während sich Spezifikationen, Zertifizierungen und Produktvarianten laufend änderten
Lösung: Eine nächtliche Pipeline, die die Plytix-PIM-Kanäle von ResinTech ausliest, druckfertige Datenblätter aus fünf InDesign-Templates erzeugt und die fertigen PDFs als mit jedem Produkt verknüpfte Assets zurück nach Plytix synchronisiert
Seit 1986 liefert ResinTech der Wasseraufbereitungsbranche hochwertige Ionenaustauscherharze, Aktivkohle und Filtermedien für den Einsatz in Wohngebäuden, Gewerbe und Industrie. Mit dem Wachstum des Sortiments wuchs auch die Aufgabe, jeden Kunden, Händler und Partner mit aktuellen Spezifikationen, Leistungsdaten und Zertifizierungen zu versorgen.

Warum die manuelle Pflege von Produktdatenblättern nicht mehr skalierte
Die Produktdatenblätter von ResinTech sind Arbeitsdokumente. Jedes umfasst mehrere Seiten und enthält technische Spezifikationen, Anwendungshinweise, Leistungsdiagramme, Zertifizierungszeichen, Bestellinformationen und Sicherheitsdaten. Spezifikationen werden überarbeitet, Zertifizierungen kommen hinzu, Varianten kommen und gehen – mehrere Hundert mehrseitige Dokumente von Hand damit im Einklang zu halten, war langsam, repetitiv und anfällig für die Abweichungen, die entstehen, sobald derselbe Wert zweimal getippt werden muss.
Der schwierigste Teil des Problems war bereits gelöst: Die Daten wurden in einem PIM verwaltet. Es fehlte die letzte Meile – diese Daten jeden Tag in fertige, druckreife Dokumente zu verwandeln, ohne dass jemand ein Layout anfassen muss.
Plytix als zentrale Produktdatenquelle
Alles beginnt und endet in Plytix, dem Product-Information-Management-System von ResinTech. Plytix hält den vollständigen Produktdatensatz: technische Attribute, Zertifizierungs-Flags, Bestelldaten und Produktvarianten, als Assets hinterlegte Kapazitäts- und Druckverlustdiagramme sowie ausführliche Anwendungshinweise, die direkt im PIM als formatiertes HTML verfasst werden.
Für ResinTech sind Zertifizierungs-Flags kritische Produktattribute, die sich außerhalb des normalen Veröffentlichungsrhythmus ändern können. Wird eine Zertifizierung in Plytix aktualisiert, muss das Produktdatenblatt diese Änderung schnell abbilden, ohne manuelle Layoutarbeit.
Jede Produktfamilie wird als Plytix-Kanal mit eigenem JSON-Feed unter einer öffentlichen URL veröffentlicht, und dieser Feed ist der Vertrag zwischen beiden Systemen. Was Plytix exportiert, wird veröffentlicht. Niemand bearbeitet ein Datenblatt – man bearbeitet das Produkt in Plytix, und das Dokument folgt.
Vom PIM-Datensatz zum druckfertigen Datenblatt, jeden Tag
ResinTech hat sich mit Pagination zusammengetan, um die Dokumentenseite dieses Workflows zu automatisieren – mit einer Content-Automatisierung rund um das PIM. Der Kreislauf läuft jeden Morgen unbeaufsichtigt:
| Schritt | Was passiert |
|---|---|
| 1. Geplanter Abruf | Um 06:00 MEZ liest der Scheduler nacheinander alle fünf Plytix-Kanäle und lädt jeden JSON-Feed samt eingebetteter HTML-Abschnitte unverändert herunter |
| 2. Verarbeitung und Prüfung | Das JSON wird für eine effiziente Verarbeitung und Formatierung in CSV umgewandelt, und jeder Feed wird geprüft, bevor irgendetwas erzeugt wird: Ein leerer Kanal stoppt den Lauf und löst eine Warnung aus, sodass ein unvollständiger Export nie ein gutes Datenblatt überschreiben kann |
| 3. Inhaltsaufbereitung | Anwendungshinweise kommen aus Plytix als HTML und werden nativ auf der Seite gerendert – Aufzählungen, Fettungen, Überschriften und Tabellen behalten ihre Formatierung im Druck |
| 4. Bildverarbeitung | Produktfotos, Zertifizierungszeichen und Kapazitätsdiagramme werden über die Plytix-Asset-URLs im Feed heruntergeladen und automatisch platziert |
| 5. Erzeugung | Jede Produktfamilie ist mit ihrem Template gepaart; die Dokumenterzeugung liefert bis zu 400 Datenblätter mit 2 bis 4 Seiten in weniger als einer Stunde |
| 6. Rücksynchronisation nach Plytix | Die fertigen PDFs gehen über die Plytix-API zurück ins PIM |
| 7. Reporting | Eine konsolidierte E-Mail meldet verarbeitete Feeds, erzeugte Dokumente sowie hochgeladene, aktualisierte oder fehlgeschlagene Assets |
Den Kreis schließen: fertige PDFs zurück in Plytix
Schritt 6 macht das PIM zur maßgeblichen Instanz. Pagination prüft, ob bereits ein Asset mit diesem Namen existiert: Wenn ja, wird der Dateiinhalt ersetzt; wenn nicht, wird ein neues Asset angelegt. Anschließend wird das Produkt über die SKU gesucht, die Produkt-ID abgerufen und das Dokument mit dem Produkt verknüpft, indem das Asset in das benutzerdefinierte Attribut Product Data Sheet (PDS) geschrieben wird.
Das PDF landet wieder im PIM, angehängt an genau das Produkt, das es beschreibt, sodass Attribute, Bilder und das aktuelle Datenblatt alle auf demselben Datensatz liegen. Da die Plytix-Daten von ResinTech auch die Website speisen, ist das im PIM veröffentlichte Datenblatt genau das, was der Markt herunterlädt. Die Template-Logik liest die Struktur dieser Daten, nicht nur ihre Werte: Varianten, die mit einer Eltern-SKU verknüpft sind, erzeugen die Tabelle Ordering Guide – wer die Varianten im PIM ändert, ändert das Dokument von morgen.
Fünf Kanäle, fünf Templates
Ein Kanal je Produktfamilie, ein Template je Kanal: Ein komplexes Produkt erhält das detaillierte Layout, ein einfaches die Kurzform.
| Plytix-Kanal | Produkte | Rolle des Templates |
|---|---|---|
| Media | Ionenaustauscherharze, Aktivkohle, Filtermedien | Detailliertes Spezifikationslayout |
| Systems | CLiR 3000, CLiR 5000, Hydra | Detailliertes Spezifikationslayout, konfigurierbare Produkte |
| Consumables | AF-, CB- und IF-Filter | Detailliertes Spezifikationslayout mit Bestellübersicht |
| Filter kits | Filterpakete und -sets | Layout in Kurzform |
| Lab consumables | Laborfilter | Layout in Kurzform |
Was der Workflow ohne Neuentwicklung aufgefangen hat
Seit dem Go-live im Oktober 2024 wurden Katalogänderungen über Mapping- und Template-Arbeit abgewickelt – die Art von Änderung, die jeder regulierte Katalog durchläuft: eine neue IAPMO-Zertifizierung, die in den Feed aufgenommen und neben den anderen Zeichen angezeigt wird, eine US-Patentnummer im Media-Template, Glyphenersetzungen, damit technische Einheiten einheitlich dargestellt werden, und Benachrichtigungen, die zu einem einzigen Morgenbericht zusammengefasst wurden.
Das Setup von ResinTech wurde 2024 als dedizierte API-Integration gebaut. Plytix ist seither Paginations erste native PIM-Partnerschaft, sodass derselbe bidirektionale Fluss – Daten aus dem PIM, fertige Dokumente zurück – jetzt als fertiger Konnektor verfügbar ist. Wenn ein Projekt etwas anderes braucht, unterstützt Pagination auch individuelle Integrationen über API, FTP und manuelle Läufe.
Was sich für das Marketing-Team geändert hat
- Aus Stunden wurde ein geplanter Lauf: Datenblätter zu produzieren heißt nicht mehr, Dokumente zusammenzubauen; das Team pflegt den Produktdatensatz, und die Dokumente folgen über Nacht.
- Dokumente können nicht auseinanderlaufen: Jedes Datenblatt wird aus dem Plytix-Datensatz erzeugt, sodass die Korrektur eines Werts im PIM jedes Dokument korrigiert, das ihn verwendet.
- Neue Produkte kosten nichts extra: Sie laufen über die bestehenden Kanäle ein und erhalten am nächsten Morgen ein Datenblatt; neue Attribute, Zertifizierungen oder regulatorische Felder sind eine Mapping-Änderung, kein Redesign.
- Eine einzige Anlaufstelle: Da die erzeugten PDFs als verknüpfte Assets zurücksynchronisiert werden, beziehen Marketing, Vertrieb, Händler und die Website alle dasselbe aktuelle Dokument aus demselben Datensatz.
Die wichtigsten Erkenntnisse für Teams, die bereits ein PIM haben
Die Daten von ResinTech waren in Plytix bereits korrekt. Die Automatisierung der letzten Meile machte diese Korrektheit für jeden Kunden, jeden Tag, in druckfertiger Form sichtbar – und beließ das PIM statt eines Ordners voller PDFs als den Ort, an dem die Produktwahrheit liegt.
Produktdokumentation zu veröffentlichen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die selbst die besten Marketing-Teams unter Druck setzt. Mit Pagination erstellen Sie in wenigen Sekunden automatisch ansprechende Dokumente, die stets für Druck oder digitale Verbreitung bereit sind – und, wenn Ihre Daten in Plytix liegen, schicken Sie sie direkt dorthin zurück, wo sie hingehören.
Pagination prüft die Machbarkeit in einer kostenlosen Beratung – ausgehend von Ihrem PIM-Feed, Ihrem InDesign-Template und einem Referenz-PDF.




